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Wie Anleger vom NFT-Trend profitieren können

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Frankfurt an der Oder Es ist eine Summe, die nicht nur in dieser Kunstwelt zum Besten von Staunen sorgte: Dies Werk „Everydays: The First 5000 Days“ von Mike Winkelmann, nicht zuletzt namhaft wie Digitalkünstler „Beeple“, brachte beim Auktionshaus Christie’s 69 Mio. Dollar ein. Damit ist es dies drittteuerste Kunstwerk, dies je von einem lebenden Künstler verkauft wurde.

Nur von kurzer Dauer davor hatte dies Videokunstwerk mit dem Titel „Death of the Old“, dieser Tod des Alten, dieser wie „Grimes“ bekannten Musikerin wohnhaft bei einer Onlineauktion 398.000 Dollar eingebracht. Die Kanadierin, Partnerin von Tesla-Chef Elon Musk, spielte mit verschiedenen digitalen Kunstwerken, die sie selbst geschaffen hat, an nur einem Wochenende rund sechs Mio. Dollar ein.

Und dann ist da noch ein Originaldruck des Wandschmiererei-Künstlers Banksy, oder dies, welches davon übrig ist: Eine Menge von Krypto-Enthusiasten verbrannte dies Werk jüngst – um die digitalisierte Steckdose des Kunstwerks dann zum Besten von 380.000 Dollar zu versteigern.

Jener Trend, dieser solche Summen zum Besten von digitale Kunst neuartig möglich macht, nennt sich NFT – „non-fungible token“, zu Teutonisch „nicht ersetzbare Wertmarken“. Es ist eine Technologie, die dem Kryptouniversum entstammt. Sie wächst: Laut Datenansammlung dieser französischen Großbank BNP Paribas hat sich die Marktkapitalisierung von globalen Transaktionen, die NFTs involvieren, seit dieser Zeit 2018 sozusagen vervierfacht und betrug im Jahr 2020 rund 340 Mio. Dollar. Die Schätzung bezeichnet die Finanzinstitut wie „konservativ“, die Rekordsummen aus diesem Jahr sind noch nicht eingerechnet.

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NFTs geben aus Investorensicht eine ganz neue Vermögensklasse. Sie können Originale von kopierbaren, nur digital existierenden Kunstwerken oder zum Paradebeispiel nicht zuletzt Musikstücken definieren und so verkäuflich zeugen. Sie können zugegeben nicht zuletzt Eigentumsrechte an physischen Gegenständen elektronisch verbriefen.

Mit NFTs gesicherte digitale Kunstwerke wechseln nicht per Download oder hinaus einem USB-Stick den Eigner. Stattdessen sind sie wie sogenannte Token, homolog einer Kryptowährung, hinaus dieser Blockchain gespeichert. Wer den Token verfügt, verfügt ein Urfassung, wogegen nicht zuletzt identische Kopien äußerlich dieser Blockchain angeschaut werden können. Somit kann nicht zuletzt digitale Kunst fälschungssicher online relevant sein.

Schnell erklärt: Die wichtigsten Begriffe

Und dieser Trend geht weit via die Kunstwelt hinaus: Zweite Geige andere Wertgegenstände, die wohnhaft bei Sammlern hohe Preise erzielen, werden so mittlerweile hinaus dieser Blockchain gehandelt. Dazu zählen bspw. sogenannte NBA-Sammelkarten, die „NBA Top Shots“, dies sind kurze digitale Videos dieser besten Würfe dieser Spieler.

Sie erzielen unter Korbball-Fans wie fälschungssichere Unikate Preise von mehreren Hunderttausend Dollar. Wichtige digitale Ereignisse lassen sich ebenfalls versteigern: So wurde dieser erste Tweet des Twitter-Gründers Jack Dorsey wie NFT zum Besten von 2,9 Mio. Dollar verkauft, Twitter-Chef Elon Musk versteigerte zuletzt zusammensetzen eigenen Song via NFTs in Form eines NFT.

Premierentweet von Jack Dorsey

Jener erste Element von Dorsey wurde veräußert. Kostenpunkt: Weitestgehend drei Mio. US-Dollar.


(Foto: Screenshot Twitter)

Meist sind NFTs hinaus dieser Ethereum-Blockchain gespeichert, mithin dieser digitalen Unterbau, hinaus dieser nicht zuletzt die zweitgrößte Kryptowährung Ether gehandelt wird. Denn neben Kryptowährungen können nicht zuletzt andere Vermögenswerte, sogenannte Token, hinaus dieser Blockchain relevant sein.

Solche Token sind mithin eine digitalisierte Abguss eines Vermögenswerts, dieser hinaus einer Blockchain gespeichert ist. Jedem Token wird in diesem Zusammenhang eine bestimmte Routine oder ein bestimmter Zahl zugesprochen. Wer den Token erwirbt, verfügt damit eine Stil eingravierten Link, dieser eins-zu-eins zum Kunstwerk führt.

Jener Zahl liegt hinaus dieser Blockchain

Wenn ein solcher Token ein NFT ist, bedeutet dies, dass dieser Token bestimmte Eigenschaften aufweist. „Die Blockchain schafft die Möglichkeit, digitale Objekte einzigartig zu zeugen“, erklärt Patrick Hansen, Blockchain-Koryphäe des Digitalverbands Bitkom. Er nennt NFTs „eine neue Form des digitalen Eigentums“.

Welches dies bedeutet, wird an einem Gegenbeispiel lukulent: Ein „fungible token“, mithin eine ersetzbare Wertmarkte, ist bspw. dieser Bitcoin. Es ist egal, welchen Bitcoin ein Nutzer verfügt, da Bitcoins fungibel sind, homolog wie wohnhaft bei einem Zehn-Euro-Schein.

Differenzierend ist es wohnhaft bei NFTs, mithin „non-fungible token“: Sie sind so programmiert, dass sie einzigartig und nicht ersetzbar sind. Während man nicht zuletzt mit Bruchteilen von Bitcoins handeln kann, ist ein NFT nicht teilbar. Wer den NFT verfügt, verfügt mithin in Gänze die dazugehörigen Kunstwerke oder Sammelkarten. Jener NFT dient mithin gewissermaßen wie Quelle zum Besten von ein digitales Kunstwerk oder eine Sammelkarte.

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Geldgeber können von diesem Trend hinaus verschiedene Stil und Weise profitieren. „Viele Nutzer kaufen NFTs trivial nur wie Investment“, so Hansen. „Prinzipiell ist die Einzigartigkeit zum Besten von Investoren dies Entscheidende. Es geht drum, dass man im Siebensachen des seltenen ,echten‘ digitalen Objekts ist, homolog wie Sammelfans hinaus Briefmarken oder Spielkarten schauen. Im Rahmen manchen NFTs kommen dann darüber hinaus bestimmte Anwendungsfelder hinzu, zum Paradebeispiel beim Gaming“: Fußballspieler- oder PKW-NFTs kann man bspw. wohnhaft bei einigen Onlinespielen eins-zu-eins beim Spielen kaufen und einsetzen, zugegeben nicht zuletzt weiterverkaufen.

Kunst, Musik, Gaming und Sportart sind gerade gefragt

So „trendet“ laut Hansen dieser Staatsgut Gaming neben dieser Kunst gerade stark. Weiteres Potenzial sieht er wohnhaft bei Songs, die Musiker via NFTs verkaufen, und beim Sportart. Gen dieser Leder-NFT-Plattform Sorare bspw. sind bloß im vergangenen November Karten im Zahl von 1,2 Mio. Euro gehandelt worden, dieser durchschnittliche Preis beträgt inzwischen mehr wie 88 Euro. Dies Unternehmen kauft in diesem Zusammenhang wohnhaft bei Fußballklubs wie dem FC Bayern die Bildrechte ein und verdient dann am Verkauf und Handel dieser digitalen Karten.

Wer investieren möchte, muss dies im World Wide Web tun. Beliebte Plattformen dazu sind bspw. Rarible, Nifty Gateway oder Opensea. Letztere bezeichnet Michael Guzik vom Beratungsunternehmen Forge One Network wie „ganz klaren Marktführer“. Denn leitend in dieser Kreation von NFTs sieht er dies Unternehmen Dapper Labs.

Die technische Voraussetzung: Nutzer erfordern eine sogenannte „Wallet“, eine digitale Geldbörse zum Besten von Kryptowährungen, um die Karten zu kaufen. Manche Plattformen übernehmen dies zugegeben, dieser Schnörkellosigkeit halber, zum Besten von ihre Nutzer. So ist oft nicht zuletzt die Bezahlung in Euro oder Dollar möglich. Wenn dieser Token in dieser eigenen Wallet liegt, lässt er sich versenden oder weiterverkaufen.

Laut Hansen gelten zum Besten von den Wertgewinn wohnhaft bei NFTs andere Regulieren wie wohnhaft bei herkömmlichen Finanzprodukten. „Ob ein NFT im Zahl steigt oder nicht, hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab: Wie viele NFTs hat ein Emittent schon ausgegeben? Wie viel Beachtung in den sozialen Medien erreicht er? Da es sich um ein soziales Internetphänomen handelt, kann die Kreation meistens nicht mit klassischen Finanzmodellen erklärt werden.“

Laut Richard Dittrich von dieser Markt Stuttgart sollten Geldgeber recherchieren: „Inwieweit gibt es zusammensetzen Sekundärmarkt zum Besten von den NFT, den ich gekauft habe?“ Um herauszufinden, welche Krypto-Sammelkarten neuartig gerade gefragt sind, gibt es etwa die Website Cryptoslam.io. Wer bspw. eine Fotografie kauft, sollte sich außerdem genau versichern: „Welche Rechte erhalte ich schier in Bezug hinaus dies Kunstwerk, bspw. zur Veröffentlichung?“

Dittrich nennt nicht zuletzt die Möglichkeit, Luxusprodukt wie NFT zu kaufen. Ein Paradebeispiel sind digitale Gestalter-Sneakers, die via Plattformen wie RTFKT Studios relevant sein können. Ein echter Turnschuh im Hintergrund existiert hier zugegeben weder noch, sondern nur dies Konzept in Form eines Bilds. Trotzdem erzielen die „Schuhe“ Werte von 10.000 Dollar und mehr.

Digitale Turnschuh

Teilweise erzielen die „Schuhe“ Werte von 10.000 Dollar und mehr.


(Foto: RTFKT BV04D)

In der Tat gibt es nicht zuletzt Auktionen, wohnhaft bei denen Interessierte zusammensetzen physischen Vermögenswert, bspw. die versiegelte erste Erteilung eines kompletten Pokemon-Sets sowie den zugehörigen NFT ersteigern können. Jener NFT dient dann wie digitalisierter Vorführung des Besitzes und Echtheitszertifikat.

Jetzig führt im Pokemon-Paradebeispiel ein Gebot von rund 31.000 Dollar. NFTs können mithin physische Vermögenswerte in dieser realen Welt repräsentieren wie bspw. Echtheits- und Eigentumszertifikate zum Besten von Luxusuhren oder sogar Immobilien. In dem Kernpunkt können nicht zuletzt mehrere Eigentümer sich den Siebensachen teilen, dieser unter Umständen separat in einem Tresor gesichert ist.

Außerdem gibt es noch eine Vorkaufsrecht: „Jeder, dieser möchte, kann selbst ein NFT erstellen“, erklärt Michael Geike, Vorstand des Berliner Ballen Unternehmens Advanced Blockchain AG. Die meisten Plattformen eröffnen unvollkommen nutzerfreundliche Möglichkeiten, selbst NFTs zum Verkauf anzubieten.

Kritiker bemängeln Energieverbrauch und fehlende Regulierung

Kritik an dem Hype bleibt nicht aus. Einerseits bemängeln Kritiker den Energieverbrauch. „Energietechnisch betrachtet kann man NFTs natürlich nicht zuletzt ungelegen sehen, womit die Priorisierung von NFTs in diesem Zusammenhang sehr komplex ist und es leider selten zu einer differenzierten Debatte darüber kommt“, sagt Hansen.

Die meisten NFTs werden via die Ethereum-Blockchain gehandelt, die neuartig noch viel Strom verbraucht. Mit dem wachsenden Umweltbewusstsein vieler Investoren und Privatanleger ist dies schlecht zu vereinbaren.

Ein zweiter Zähler betrifft die Regulierung. „Prinzipiell ist dies kein regulierter Finanzmarkt. Man vertraut immer dem Emittenten, dieser könnte theoretisch nicht zuletzt Hunderte weitere Kopien des schon verkauften NFTs erstellen“, erklärt Hansen. Nutzer sollten von dort „nicht trivial hinaus den Hype aufspringen, sondern unbedingt vorsichtig vorgehen“.

Richard Dittrich von dieser Markt Stuttgart erklärt nicht zuletzt: „Jener Betrachtungszeitraum ist bisher noch sehr von kurzer Dauer. Es gibt keine breiten Erfahrungen mit diesem sehr jungen Markt.“ Er sieht den Menschen wie eine mögliche Schwachstelle im digitalen Umfeld von NFTs: Wer ein Kunstwerk digital verfügt, könne natürlich hinaus Cyberbetrüger hereinfallen, die bspw. via Phishing-Mails an Zugangsdaten gelangen.

Kryptoexperte Geike weist außerdem hinaus die Möglichkeit hin, dass die Anbieterplattformen wieder vom Markt verschwinden könnten oder die entsprechenden Datenbanken, hinaus denen die Kunstwerke gespeichert sind.

Erstmals namhaft wurden NFTs schon im Jahr 2017 mit dem „Crypto-Kitties“, mithin „Krypto-Kätzchen“, womit Spieler verschiedene Arten von virtuellen Katzen kaufen und verkaufen, zugegeben nicht zuletzt vereinen und züchten können. In den letzten Jahren flachte dieser Hype um dies Spiel, mit dem Spieler durch den Handel dieser Katzen nicht zuletzt Geld verdienen konnten, schon ab.

Jener Hype ist plötzlich – zugegeben nicht zuletzt langfristig?

Den Grund zum Besten von den plötzlichen NFT-Hype in diesem Jahr sehen die Experten dieser Finanzinstitut BNP Paribas in einer „Kryptowährungs-Renaissance“: Große NFT-Kunstauktionen fanden in einem Jahr statt, „ in dem dieser Preis zum Besten von mehrere Kryptowährungen erheblich stieg und dies allgemeine Motivation an Krypto oder Blockchain neue Höhen erreichte.“

So erreichte dieser Bitcoin-Preis diesen Monat ein Allzeithoch von via 60.000 Dollar – etwa zusammensetzen Monat, nachdem dieser E-PKW-Käfig Tesla angekündigt hatte, Bitcoin im Zahl von 1,5 Milliarden Dollar zu kaufen und die Kryptowährung künftig wie Zahlungsmittel zu gutheißen.

Geike ist sich obgleich sicher, dass NFTs aus dem Kryptouniversum nicht mehr verschwinden werden. Jener Grund: „Junge Personen mögen dies trivial.“ Wie die anderen Experten geht er davon aus, dass dieser Markt weiterwachsen wird. „meine Wenigkeit glaube, dass dies ein riesiger Markt wird. Freilich aufgebraucht sollten wissen, dass es – wie wohnhaft bei jedem Investment – natürlich nicht zuletzt Risiken gibt.“

Geike geht zwar davon aus, dass die Nachfrage nachdem NFTs kurzfristig schlank werden dürfte. „Jetzig werden riesige Summen zum Besten von NFTs getilgt, zugegeben wir werden nicht zuletzt Phasen sehen, wo es nur noch um Preise von 20 oder 30 v. H. dieser aktuellen Summen in Betracht kommen wird.“ Ihn beunruhigt dies schon nicht: „Solche Wellen und Korrekturen sind im Blockchain-Markt nicht unüblich. Langfristig wird dieser Markt wachsen.“

In dieser Frage, ob NFTs zum globalen Megatrend werden, sind die Experten gespalten. Fintech-Mann Guzik ist sich sicher, „dass dieser Markt riesengroß wird, wie Nächstes steigen die institutionellen Investoren ein“.

Andere sind irgendetwas verhaltener: Zwar würde sich die Beliebtheit nicht mehr umkehren lassen, zudem entdeckten immer mehr Musiker und Künstler NFTs wie zusätzliches Finanzierungsmodell, bemerkt Bitkom-Koryphäe Patrick Hansen. „meine Wenigkeit gehe zugegeben nicht davon aus, dass unregulierte NFT-Märkte mittelfristig so weithin werden wie die Märkte zum Besten von Kryptwährungen.“

Die künftige Kreation des Markts dürfte laut Hansen stärker mit Trends in den sozialen Medien und dieser Relation zwischen Künstlern und Fans wie mit den klassischen Finanzmärkten in Zusammenhang bringen – „womit selbige Welten zum Teil nicht zuletzt immer weiter verschwimmen“.

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